Jetzt fand eine Versammlung der Geprellten statt. Und die beschlossen einen gemeinsamen Schritt zu unternehmen, um wenigstens etwas zurück zu erhalten. Die BösenBuben festzusetzen ist ein Nebeneffekt. Diese machen jetzt nämlich in anderen Territorien weiter, um auch dort noch weitere zu prellen. Motto: Was einmal lief, läuft auch mindestens zweimal.
Dazu wurde ein Anwaltsbüro gefunden, das sich (angeblich) auf derartige Spitzbuben bestens spezialisiert hat.
Nun denn, für einen VorausPauschalbetrag von rd 50.- €uro ist man dabei. Könnte ein nettes weiteres Geschäft werden. Für das Anwaltsbüro. Bei 12.000 Geprellten, von denen nur die Hälfte sich beteiligt, kommt ein schönes Sümmchen zusammen.
Wie der Erfolg aussieht? Weiß keiner. Aber 50.- € sind angesichts des schon eingetreten Schadens ja lächerlich. Also macht mans halt. Schaden wirds nix.
Ich gedenke jedenfalls weiterzuberichten.
Gebe aber meinem Empfinden Ausdruck, dass auch das reine Abzocke ist. Abzocke mit 49,99 €uro pauschal. Komischer Betrag. Warum nicht ein paar % vom Erfolg? Was durchaus üblich wäre in dem Geschäft.
Stand 13. 6. 2026: Der Vorgang mit dem Anwaltsbüro wurde aufgegeben. Selbst diese 50.- € Pauschalgebühr wäre nämlich hinausgeschmissenes Geld gewesen. Diese windige Anwaltskanzlei wird trotzdem auf ihre Kosten gekommen sein. Und wird später, nachdem möglichst viele abkassiert wurden, konnten 'leider' trotz eifriger Bemühungen auch nichts erreichen; sagen sie jedenfalls. Klappe zu, Affe tot; Kohle endgültig weg. Es bleibt ein Geschmack zurück. Und das ist kein Geschmack von einfachem Reichtum.
Fazit vom gesamten Vorgang: Es gilt bei solchen 'Geschäften' sich mindestens zwei wesentliche Fragen zu stellen; besonders bei Netzwerken. 1) Brauche ich es? Macht es überhaupt Sinn? 2) Wer hat bei einem Kollaps daran verdient?